Jahr | Ereignis |
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1861 | Programm des „fröhlichen Eberbacher Carnevals-Vereins“ nach dem Vorbild der rheinischen Hochburgen als Ursprung der KG „Kuckuck“. |
1862 | Wie im Vorjahr spielt der „Generalissimus“ Hans von Velten die Hauptrolle beim närrischen Treiben der „Eberbacher Narrhalla“. |
1864 | Der „Eberbacher Narrenrath“ lädt zur ersten Generalversammlung ein, einer Mixtur aus Kappenabend und Maskenball. Beim Umzug wird zum ersten Mal der „Guguck“ als Wahrzeichen mitgeführt, außerdem ein zweckentfremdetes Neckarschiff. |
1865 | Der „Carnevals-Verein“ gibt ein Heft mit Fastnachtsliedern heraus. |
1866 -1880 | Aus dem Narrenrat entwickeln sich das Narrenministerium und das „Comité“, die Aktivitäten erlahmen jedoch zeitweise. |
1882 | Der Turnverein gibt die Narrenzeitung „Kuckuck“ heraus. |
1886 | Der Karnevalsverein wird zur Narrengesellschaft „Kukuk“. |
ab 1887 | Jährliche Mitgliederversammlungen zur „Rechnungsablage“. Der MGV Liederkranz, der Turnverein und die Rudergesellschaft entwickeln in den Jahren bis zum Ersten Weltkrieg zunehmend Aktivitäten an Fastnacht. „Herrenabende“, Maskenbälle und Kostümfeste erfreuen zunehmend die Eberbacher Narren. |
1900 | Die Rudergesellschaft beglückt die Eberbacher zum ersten Mal mit dem „Narreschiff“. |
1904 | Die Dampfbrauerei Schneider bietet einen eigens für die Narren gebrauten Fastnachts-Bock an. |
1914 | Durch den Ausbruch des Ersten Weltkriegs kommt die Fastnacht zum Erliegen. |
1921 | Wiedererwachen der Fastnacht in Eberbach nach dem 1. Weltkrieg trotz Verbot. |
1928 | Aufhebung des Verbots durch das badische Innenministerium. |
1933 | Die Fastnacht soll zum „Fest der Volksgemeinschaft“ ideologisiert werden. |
1937 | Versammlung von Eberbacher Bürgern am 11.11. in der Bahnhofswirtschaft (beim „Horten“) zwecks Wiedergründung der Karnevalgesellschaft. |
1938 | Der „Vereinsring Kuckuck“ mit dem Präsidenten Alexander Epp entfaltet rege Aktivitäten; die Tradition der Eberbacher Sitzungsfastnacht wird begründet. Adolf Knauber als Adolfo I. erster Eberbacher Faschingsprinz. |
1939 | Der Verein heißt ab diesem Jahr endgültig Karnevalgesellschaft „Kuckuck“. Otto Müller, der Wirt der Bahnhofswirtschaft, regiert die Narren als Prinz Otto I. von Hortensien. Im „Volkstheater“ (alte Turnhalle) bejubeln die Eberbacher die Narren in drei ausverkauften Sitzungen. |
1948 |
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| Erste Sitzung der KG „Kuckuck“ nach dem Krieg im „Volkstheater“. Richard Dilo als Richard I. erster Nachkriegsprinz, weitere 18 folgten hintereinander bis 1967 mit Dieter I. (dem heutigen Präsidenten Dieter Müller) als vorerst letztem. |
1950 | Prinz Hermann I. (Hermann Danquard) |
1951 | Beschluß im „Grünen Baum“, zusammen mit dem Turnverein die Narrenzeitung „Kuckuck“ wieder ins Leben zu rufen. Prinz Oskar I. (Oskar Lang jun.) Harald Boch startet für insgesamt 23 Jahre als „Gemüsefraa“. |
1952 | Sitzungen der KG „Kuckuck“ - wie in den Jahren zuvor und danach in den umliegenden Gemeinden, z. B. in Hirschhorn. Prinz Heinrich I. (Heinrich Strohauer). |
1953 | Prinz Rudolf I. (Rudolf Epp) |
1954 | Wegen des starken Publikumsinteresses bei den Proklamationen aus Platzgründen Umzug vom Rathaus zum Leopoldsplatz. Erstes Auftreten der „Eberbacher Stadtschwalben“. Prinz Karl I. (Karl Häffner) |
1955 | Prinz Karl II. (Karl Müßig) |
1956 | Prinz Martin I. (Martin Sittig) |
1957 | Die Prunksitzungen - in diesem Jahr deren vier - finden von nun an bis heute im großen Saal der neuerbauten Stadthalle statt. Prinz Karl III. (Karl Emig) |
1958 | Prinz Lothar I. (Lothar Hamann). |
1959 | Präsident Alexander Epp ernennt auf einer Mitgliederversammlung Hermann Danquard zu seinem Nachfolger, Epp wird Ehrenpräsident. Prinz Friedrich I. (Friedrich Koch) |
1960 | Prinz Otto II. (Otto Brenneis jun.) |
1961 | Prinz Friedrich II. (Friedrich Naas) |
1962 | Die „Gässelspatzen“ beginnen ihre Laufbahn. Zur ersten Sitzung der Kampagne erscheint eine Abordnung aus der französischen Partnerstadt Thonon mit Maurice Delerce an der Spitze. Prinz Klaus I. (Klaus Gärtner). Der Eberbacher Fanfarenzug eröffnet zum ersten Mal die Prunksitzungen. |
1963 | Prinz Paul I. (Paul Trauth) |
1964 | Prinz Manfred I. (Manfred Deschner) Rudolf Epp startet seine Laufbahn als Büttenredner. |
1965 | Prinz Benno I. (Benno Friedel) |
1966 | Dieter Müller und Otto Hildenbrand treten zum erstenmal gemeinsam auf, aus ihnen werden dann „Knorrisch u. Storrisch“. Prinz Otto III. (Otto Bansbach). |
1967 | Prinz Dieter I. (Dieter Müller). Danach wurden Tollitäten nur noch in Jubiläumsjahren gekürt. |
1973 | Hans Boldt löst Hermann Danquard als Präsident ab. Die KG Kuckuck wird ins Vereinsregister eingetragen. |
1975 | Die KG Kuckuck bewirtschaftet erstmals das Mostzelt auf dem Eberbacher Kuckucksmarkt und dies alljährlich bis heute. |
1977 | Eine „Ephrata-Gruppe“ tritt auf, aus der sich dann die „Hallodries“ entwickeln. |
1978 | Dieter Müller führt von diesem Jahr an bis heute den Verein als Präsident. Günther Lipski wird Regisseur für die Prunksitzungen und erfüllt diese Aufgabe bis heute. Gisela Oriwal übernimmt von Frau Ferdinand das Training der Garden. Prinz Klaus II. (Klaus Eiermann) |
1979 | Erstmals wird Kinderfastnacht in der Mehrzweckhalle durchgeführt, und dies bis heute mit großem Erfolg. |
1983 | Der Grundstein für das Vereinsheim wird gelegt. |
1986 | Am 26. April wird das Vereinsheim „Kuckucksnest“ offiziell seiner Bestimmung übergeben. Als Prinzenpaar residieren im Jahr des 125jährigen Jubiläums Christine Beisel und Ralph Brenneis als Christine I. und Ralph I. Den Höhepunkt des Jahres bilden die verschiedenen Aktivitäten anläßlich des 125jährigen Jubiläums. Eine Festschrift erinnert an Vergangene Jahre. Die Feuerwehrkapelle Waldkatzenbach begleitet bis heute die Prunksitzungen. |
1988 | Anton Veith verabschiedet sich aus der Bütt. |
1991 | Alle närrischen Aktivitäten werden aufgrund des Golfkrieges abgesagt. |
1991/92 | Evi Ihrig und Ralf Ihrig sind die Tollitäten Evi I. und Ralf II. |
1994 | Beschluß der Jahreshauptversammlung, das „Kuckucksnest“ wegen Platzmangel aufzustocken. |
1996 | Am 29. November Einweihung der neuen Räumlichkeiten des Vereinsheims. Claudia Röderer (Claudia I.) und Igor Benzig (Igor I.) herrschen über das Narrenvolk. |
1997 | Beim Neujahrsempfang der KG „Kuckuck“ wird der scheidende Bürgermeister Schlesinger zum Ehrensenator ernannt. Bernhard Martin, der neue Bürgermeister, spricht in seiner ersten Amtshandlung zu den Narren. |
1998 | Zum letzten Mal agiert Heinz Hessel nach 22 Jahren als Sitzungspräsident der KG. „Kuckuck“. Sein Nachfolger wird Ralph Brenneis. |
2000 | Im Januar richtet die KG. „Kuckuck“ die 29. Badischen Meisterschaften in den karnevalistischen Tänzen mit überwältigendem Erfolg in der Ittertal-Sporthalle aus. |
2001 | Das 140jährige Jubiläum wird gefeiert, u.a. mit einem Festabend im großen Saal der Stadthalle. Eine Festschrift wird herausgegeben. |
2002 | Mit Marc Schneider konnte der Verein sein 500. Mitglied begrüßen. |
2003 | Dieter Müller ist nun 25 Jahre Päsident der KG Kuckuck. |
2004 | Die Stadt Eberbach hatte in diesem Jahr ihr 777-jähriges Jubiläum. Die KG Kuckuck feierte dies mit dem Jubiläumsprinzenpaar Nadja I. und Jens I. (Nadja & Jens Müller). Alle 3 Eberbacher Karnevalvereine (Urmel, Eulenspiegel und Kuckucke) feierten dieses Jubiläum mit einem Fest im Frühjahr auf dem Leopoldsplatz. |
2006 | Im Jubiläumsjahr 145 Jahre KG Kuckuck herrschen Prinzessin Julia I. (Schäfer) und Prinz Markus I. (Scheurich) über das Narrenvolk. |
2008 | Nach 30 Jahren Präsidentschaft legt Dieter Müller sein Amt nieder. Die Mitgliederversammlung wählt Udo Geilsdörfer zum neuen Präsidenten. |
2009 | Dieter Müller wird zum Ehrenpräsident ernannt. |
Website der Karnevalsgesellschaft Kuckuck, 69412 Eberbach